Figurtyp H: Deine besten Kleidungs-Schnitte

 

Im letzten Artikel hast du bereits die wesentlichsten Merkmale der H-Figur kennen gelernt und die wichtigsten Do´s & Dont´s worauf du beim Anziehen achten solltest. Heute zeige ich dir die besten Schnitte für alle wesentlichen Kleidungsstücke wie Hosen, Jacken. etc.

 

Doch vorher erinnern wir uns noch einmal kurz an die wichtigsten Faktoren, die bei der Bekleidung einer H-Figur um Mittelpunkt stehen.

 

  1. Die Kleidungsschnitte sollen eine feminine Form und Silhouette unterstützen bzw. erzeugen.
  2. Betone dein Dekolleté und achte auf hochwertige, gut auf dich abgestimmte BHs, die deine Brust optimal (unter)stützen.
  3. Deine Kleidung bricht die Fülle des Oberkörpers, um Ober- und Unterkörper ausgeglichener wirken zu lassen.
  4. Insgesamt stehen dir vor allem die zeitlos klassischen geraden bis leicht taillierten Kleidungsschnitte. Um dein Outfit modischer wirken zu lassen, nutze lieber aktuelle Trendfarben, Muster (an den passenden Stellen) oder Accessoires.
Perfektes Outfit, hier mit "Richmond" Hose von Boden
Perfektes Outfit, hier mit "Richmond" Hose von Boden

Oberteile:

Wickeltop "Leda" von Boden zaubert ein tolles Dekolleté und überspielt geschickt die Bauchregion
Wickeltop "Leda" von Boden zaubert ein tolles Dekolleté und überspielt geschickt die Bauchregion
  • Mit V- oder weitem Rundhals-Ausschnitt

  • Der Stoff gleitet entspannt über die Körpermitte oder fällt dort in kleine Fältchen

  • Oberteile eher in gedeckten Farben und Materialien, vor allem wenn der Bauch etwas gerundet ist

  • Achte im Sommer bei ärmellosen Oberteilen auf breite Träger, die deine Schultern optisch schmaler wirken lassen und deiner Oberweite genügend optischen Halt bieten (im Gegensatz zu Spaghetti-Trägern!)

  • No Go: Quaré-Ausschnitt, denn es betont die Fülle des Oberkörpers oder gegebenenfalls breite Schulter zusätzlich
  • Nutze die Wickel-Optik um feminine Kurven zu kreieren

  • No Go: Carré-Ausschnitt, denn es betont die Fülle des Oberkörpers oder gegebenenfalls breite Schulter zusätzlich

  • Meide sehr eng anliegenden Oberteile oder Bodies

  • Keine Großen Muster

  • Wenn Muster, dann Mittelgroß und sehr unregelmäßig, das lenkt von der Form darunter ab.

Blazer & Überzieher:

Jersey-Blazer gestreift von Qieró mit diagonalem Abschluss
Jersey-Blazer gestreift von Qieró mit diagonalem Abschluss
  • Lagen-Look mit weichen Stoffen, zum Beispiel Oberteil + Jacke mit asymmetrischen Schnitt (z.B. Wasserfall-, oder Longcardigan)
  • Jacken, Blazer: Körpernah geschnitten und enden auf Höhe des Hüftknochens . Trage sie bevorzugt offen. Das teilt deinen Oberkörper vertikal in 3 schmale Streifen.
  • Blazer haben idealerweise gerundete oder oder asymmetrische Schnitt-Details und ein Revers.
  • Kein gerader, kastiger Abschluss. (Kastenjäckchen)
  • Der Schnitt von Blazern deutet die Taille dezent an und die feminine Schnittführung wird durch Abnäher wie die Wiener Naht noch visuell verstärkt.
  • Meide Blousons oder Bomberjacken.

Hosen:

  • Deine Hosen können am Bund eher tief geschnittensein. Du gehörst zu den Glücklichen, für die Hüfthosen echt ok sind.
  • Bein mit gerader Form, aber nicht zu eng anliegend.
  • Gern auch mal gemustert oder mit Waschungen und Effekten.
  • Material der Hose: Strukturierte, etwas festere Stoffe wie zum Beispiel Cord, Wollstoffe, Jeans
  • Im Sommer: Shorts! Zeig deine tollen Beine!

^ Tolle Hose ("Titangrün" von Qieró), deren geschwungene Nähte gleich ein bißchen mehr Kurve in deine Hüfte und Oberschenkel bringen.

 

 

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Kleider

 "Mabel" Jersey-Kleid von Boden definiert die Taille
 "Mabel" Jersey-Kleid von Boden definiert die Taille
  • Auch wenn Klassiker, das "kleine Schwarze"- ein Etuikleid aus Anzugstoff, nicht grade dein bester Freund ist, weil es formlos an dir runterhängt, können Kleider sehr viel für deine Figur tun und sie ins beste Licht rücken. Auf den Schnitt kommt es an:
  • Fällt die Oberweite nicht zu groß aus, kann du Empire-Kleider tragen, d.h. hochtailliert . Dadurch wird die schmalste Stelle deines Oberkörpers - nämlich unterhalb deiner Brust - sehr vorteilhaft betont.
  • Großartig: Jerseykleider mit Wickeleffekt und weiter V-Ausschnitt (Bis Brustansatz).

 

Röcke:

Shirtrock mit Passe von Qieró
Shirtrock mit Passe von Qieró
  • Deine Röcke können gerade (aber nicht zu schmal) oder Hüftabwärts leicht ausgestellt sein.
  • Am besten mit horizontaler oder gar  diagonaler Passe. Das lässt deine Hüfte etwas breiter wirken.
  • Sehr vorteilhaft sind  außerdem Bahnenröcke.
  • Material: gern etwas fester und dicker wie Wildleder (Alcantara > künstliches Wildleder), Wollstoffe, Cord – mit Gewicht, aber fließend.

 

  • Muster: mit gerundeten oder floralen Elementen, aber nicht zu klein. Karos lassen deine Hüfte kastig wirken.

 

Mäntel:

  • Wähle einen leicht taillierten Schnitt oder ein Modell mit Gürtel um die Taille anzudeuten.
  • Achte auch auf Taillen- oder Rückenriegel und auftragenden Taschen-Details im Hüftbereich wie Klappen-Taschen.
  • Die optimale Länge ist 3/4-, also bis Mitte Oberschenkel.
  • Meide Doppelreiher
  • Experimentiere mit Farben und Mustern

 

 

 

Mantel "Sofia" von Boden >

 

 

 

Accessoires:

  • Zu kleine Handtäschchen oder zierlicher Schmuck lassen dich unnötig kräftig erscheinen.
  • Lange Ketten oder längliche, etwas dünnere Schals halbieren und strecken den Oberkörper optisch
  • Schmuck wie Armbänder oder auch Ohrringe können gern etwas größer oder rustikaler ausfallen – natürlich abgestimmt auf deinen persönlichen Geschmack.

< "Che Bello Kette" von Pippa&Jean

 

Schuhe:

"Alnwick" Stiefelette von Boden
"Alnwick" Stiefelette von Boden
  • Toll sind Schuhe mit geschwungenen, feminin wirkenden Elementen. Das verleiht auch deinen eher geraden, schmalen Waden etwas mehr weibliche Kurve.
  • Deine Absätze sind nicht zu hoch und mitteldick.
  • Zu dünne Absätze würden deine Beine lang und dünn, den Oberkörper dagegen sehr klobig aussehen lassen.
  • Sehr dicke Absätze lassen dich plump wirken.
  • Es muss nicht immer Glattleder sein! Auch bei deinen Schuhen solltest du mal strukturierte Materialien wie Wildleder, Samt oder geprägtes Leder ausprobieren.

 

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