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Farbberatung mit S.I.C. - dem neuen Sophisticated Image & Consultation Color-System

Man lernt nie aus! Genau das ist es, was ich an meinem Beruf als Farb-, Image- und Stilberaterin (seit 2005) so sehr mag! Genau genommen lerne ich mit jeder Kundin neu dazu und bin mir ganz sicher, daß sich das bis zu meinem letzten Beratungstag nicht ändern wird. Dieser Artikel ist ein kleiner Einblick in die Welt der Farbanalyse und für meine Kolleginnen ;-) sicher genau so informativ zu lesen wie für andere, für sich persönlich Stil-interessierte Frauen. Der Grund ist das spannende Interview mit Claudia Huber-Eustachi von ColorCircus.*

Doch zuvor ein kurzer Blick hinter meine Kulissen. In all den Jahren der Farbanalyse sind mir wohl mehr als 2000 Frauen (und Männer) "unter die Tücher" gekommen und da bleibt es nicht aus, dass sich der Blick für all die Feinheiten der Farben, Kontraste und Strukturen schärft. In den ersten Jahren arbeitete ich wie die meisten Farbberaterinnen mit dem 4 Jahreszeitensystem. Bald ergänzte ich die 4 Jahreszeiten durch die "Zwischentypen" wie Sommer-Winter-Typ und Frühling-Herbst auf 6 Farbtypen. Doch auch das war nicht ausreichend für Vielfalt an farblichen Facetten, die ich bei meinen Kundinnen wahrnahm.

Vor einigen Jahren wurde auch hier das 12er /16er Farbsystem populär - ich hab alles ausprobiert und fand es eine sinnvolle Erweiterung zu allem, was ich vorher gemacht habe. Und obwohl 16 Farbtypen eine große Auswahl darstellen, manchmal fehlte mir damit dennoch die Möglichkeit, die ideale Farbpalette für die Kundin perfekt zu definieren. Umso erfreuter war ich, als ColorCircus das S.I.C.-Farbanalyse-System entwickelte, weil die Farbberatungs-Klientin auf diesem Weg ganz klar und eindeutig die für sie passende Palette erleben kann. Was es damit auf sich hat? Lies weiter!

* Artikel enthält unbezahlte Werbung

 

Wie kam es zur Entwicklung von S.I.C.? Warum braucht es noch ein neues Farbberatungssystem?

Claudia Huber-Eustachi: Weder die Idee zu SIC ist neu, noch das Farbsystem dahinter. SIC beinhaltet zwei Aspekte auf einmal: den Ursprung der Farbbetrachtung verbunden mit einer praxisbezogenen, modernen und wegweisenden Umsetzung für zukünftige Farbberatungen. SIC schliesst die Mehrzahl der weniger differenzierenden Farbberatungssysteme wie die Jahreszeiten-Analyse mit ein und versteht sich nicht als neu vom Inhalt her, sondern in der logischen und völlig gleichberechtigten Erweiterung auf alle bestehenden Farbmöglichkeiten.

Ob es SIC braucht, entscheidet jede BeraterIn für sich. Nach unseren Erfahrungen lässt sich feststellen, dass es das Hinsehen und damit die genaue Farbanalyse radikal verändert und präzisiert. SIC ist als neutrales, internationales Beratungssystem konzipiert, das völlig unabhängig von klimatisch bedingten Bildern (wie Jahreszeitenbeschreibungen) oder Hautfarben eingesetzt werden kann.

 


Sind alle anderen Farbtypen oder Farbberatungssysteme damit hinfällig?

Claudia Huber-Eustachi: SIC setzt genau da an, wo die meisten Farbanalysen aufhören, weil deren „Vorrat“ an Farbtypen oft stark eingeschränkt ist. Andere Systeme sind deshalb nicht überflüssig. Aber sie werden häufig an einem Punkt beendet, an dem es unkompliziert und präzise weitergehen könnte, wenn das entsprechende Analyse-Material vorhanden wäre.

SIC ist kein neuer überflüssiger Beratungsluxus, sondern versteht sich als auch ergänzendes System, das in kurzer Zeit und mit überschaubarem Materialeinsatz zu deutlich präziseren und individuelleren Ergebnissen führen kann. Dabei kann vorhandenes Beratungsmaterial problemlos mit einbezogen werden.

 

Gibt es dafür auch Farbpässe?

Claudia Huber-Eustachi: Selbstverständlich steht für jedes der 26 Spektren ein harmonischer 2sides ColorPocket-Farbfächer zur Verfügung!

Und damit keine SIC-Beraterin alle Farbfächer auf Vorrat lagern muss, kann sie den passenden Farbfächer nach der Beratung direkt an ihre Kundin liefern lassen. (Die Rechnung erfolgt an die Beraterin.)

Foto: Farbpässe  für Kunden nach der "Sophi"-Farbberatung , ©ColorCircus

  


Wie funktioniert S.I.C.? Worauf basiert es?

Claudia Huber-Eustachi: Sophisticated Image & Color Consultation (SIC) bedeutet im Grunde „back to the roots“ und konzentriert sich auf das, was Farbe „von Natur aus“ mitbringt, wenn wir sie auf ihre reinen Eigenschaften reduzieren, ohne zu werten. 

 

SIC vergleicht neutral folgende Farbqualitäten miteinander:

warm und kühl, hell und dunkel, gedämpft und klar. 

 

Neu dabei ist, dass in die Tiefe gehend auch die Kombinationen von Farbqualitäten systematisch miteinander abgeglichen werden können, wie zum Beispiel zwei Kombinationen wie „warm+hell“ oder drei Eigenschaften wie „warm+hell+gedämpft“. 

Das System bietet hier 26 logische, sehr präzise und klärende Möglichkeiten, Schritt-für-Schritt nachvollziehbar, schnell und überzeugend zu eindeutigen Ergebnissen zu gelangen.

 

Farbberatung nach dem 24er System
Farbpass warm + hell + klar ©ColorCircus
Farbberatung nach Dominanzen
Farbpass warm + hell ©ColorCircus
Farbanalyse Frühlingstyp
Farbpass warm + hell + gedämpft ©ColorCircus

Wie kam es überhaupt zu dem Namen?

Claudia Huber-EustachiS.I.C. steht für „Sophisticated Image & Color Consultation“, was soviel bedeutet wie „anspruchsvolle“ Beratung. Denn das ist wirklich gemeint: Anspruchsvoll im Sinne des bestmöglichen, individuellen Ergebnisses bei gleichzeitig kleinem Zeitfenster.

 

Was ist der Vorteil für die Kundin?

Claudia Huber-Eustachi: Eine Kundin kommt mit Neugier zur Farbberatung und will endlich wissen, welche Farben wirklich zu ihr passen. Vielleicht hat sie eine frühere Beratung hinter sich und fühlt sich mit dem Ergebnis nicht richtig wohl.

Eine auf 4 Jahreszeiten arbeitende Beraterin wird bereits beim Eintreten des Gastes alle 4 ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten vorm geistigen Auge ablaufen lassen, um abzuschätzen, wohin sie ihre Kundin wohl einsortieren kann. Da sie nur diese 4 Varianten zur Verfügung hat, wird ihre Kundin nach der Analyse mit einer der 4 Jahreszeiten-Möglichkeiten farbbestimmt. Auf dieser Basis wird sich nie feststellen lassen, ob die Kundin wirklich nur die Wahl hat, ein „Sommer“ (= kühl+hell+gedämpft) zu sein oder ob das Spektrum „kühl+gedämpft“ oder „kühl+dunkel+gedämpft“ nicht die typgerechteren Farbharmonien für sie beinhalten. 

Der Vorteil für einen Beratungsgast liegt deshalb ganz klar in einem viel differenzierteren Individualisierungsgrad bei geringem Zeitaufwand, denn dafür muss niemand stundenlange Sitzungen über sich ergehen lassen.

 

Farbpass nach dem 24er System
Farbpass kühl + gedämpft ©ColorCircus
Farbpass nach Farb-Dominanzen
Farbpass Sommertyp (kühl + hell + gedämpft) ©ColorCircus
dunkler Sommertyp Farbpass
Farbpass kühl + dunkel + gedämpft ©ColorCircus

Wie läuft so eine Farbberatung ab?

Claudia Huber-Eustachi: Eine Beraterin kann entspannt in die Farbberatung starten und muss mit keinem Gedanken schon im Vorfeld ihre 4 Jahreszeiten-Schublade durchtesten. Sie startet voller Neugier und Entdeckergeist in jede Beratung und weiss, dass sie selbst vom Ergebnis überrascht werden kann.

Anhand des SIC-Posters können die Qualitäten, deren Unterscheidungen und Kombination mit einer kurzen Einführung erläutert werden.

 

  1. Zuerst werden die schon beschriebenen sechs Hauptqualitäten nacheinander verglichen. Dazu werden die speziell entwickelten SIC-Analysetücher eingesetzt, die ein Spektrum von jeweils 20 Farben in immer derselben Anordnung aufzeigen. Erfahrungsgemäss ergeben sich meist zwei Farbqualitäten, die gleichermassen typunterstreichend wirken. Nehmen wir hier als Beispiel die Einzelqualität „kühl“ und die Einzelqualität „dunkel“.
  2. Im nächsten Schritt wird nun das Tuch der kombinierten Qualitäten „kühl+dunkel“ aufgelegt, sowie die Tücher „kühl+dunkel+gedämpft“ und „kühl+dunkel+klar“, um wirklich alle Aspekte dieser Kombinationsmöglichkeiten zu erfassen. Nun ergibt sich ein abschliessendes Ergebnis innerhalb dieser Möglichkeiten, bei dem die meisten Beratungsäste selbst engagiert „mitgehen“. Wenn die Differenzierung ins Gedämpfte oder Klare keine Optimierung aufzeigt, ist das Spektrum aus zwei Kombinationen „kühl+dunkel“ hier die beste Wahl für Ihre Kundin.
  3. Abschliessend werden alle Tücher, die zu diesem Detail-Ergebnis geführt haben, nochmals aufgelegt und nacheinander abgezogen, bis das letzte „optimale“ Spektrum aufliegt. Wenn der Zwiebelschalen-Effekt sich einstellt und sich Tuch um Tuch das typgerechteste Farbziel nähert, liegen Sie genau richtig!
26er Farbberatung nach Dominanzen
S.I.C.-Farbberatungs-Poster ©ColorCircus

Warum ist beim S.I.C. System die Unterscheidung nach warm und kühl nicht am Wichtigsten?

Farbberatung nach dem SIC  System
S.I.C.-Farb-Analyse-Tücher in den Farbqualitäten warm, kühl, hell, dunkel, gedämpft, klar ©ColorCircus

Claudia Huber-Eustachi: Die weit verbreitete Hauptunterscheidung nach "warm" und "kühl" wird während des SIC-Analysevorganges innerhalb der weiteren Farbqualitäten "hell"/"dunkel" und "gedämpft"/"klar" ausgetestet. Das heisst, alle Farbqualitäten stehen gleichbedeutend nebeneinander und die Farbtemperatur ("warm" oder "kühl") hat keine Vorrangstellung. Das erlaubt ein viel genaueres Hinsehen, ob nicht vielleicht der Hauptunterschied in den Qualitäten "gedämpft" oder "klar" liegt (Farbintensität).

Bei der reinen Fixierung auf "warm" oder "kühl" könnten Ergebnisse ausgeschlossen werden, die möglicherweise typgerechter wären. Eine Beraterin, die die Festlegung auf "warmtonig" oder "kalttonig" für unbedingt erforderlich hält, wird dieses Ergebnis auch genau sehen können. Aber möglicherweise entdeckt sie zu ihrer eigenen Überraschung, dass die Unterscheidung zwischen "hell" und "dunkel" (Farbhelligkeit) deutlichere Ergebnisse liefert...

 


Was mache ich als Farbberaterin denn mit meinen noch vorhandenen Tüchern und Farbfächern?

Claudia Huber-Eustachi: Alle vorhandenen Farben werden gebraucht zur individuellen Empfehlung von idealen Farbzusammenstellungen und zum Aufzeigen markanter Einzelfarben des analysierten Spektrums! In den meisten Fällen ist es ideal, bestehende Tüchersortimente neu zu sortieren und gegebenenfalls jedes Tuch einzeln mit einem Beschriftungsanhänger zu versehen, der die zugeordneten Farbqualitäten auf den ersten Blick aufzeigt. 

So fliessen vorhandene Materialien automatisch und nahtlos in die erweiterte SIC-Beratung mit ein. Und wenn eine „Jahreszeit“ als optimales Farbergebnis herauskommt, dann werden die noch vorhandenen Farbfächer dafür ausgegeben. Ein Beratungsgast will sein persönliches Farbspektrum wissen; wie es letztendlich benannt wird, ist dabei völlig zweitrangig.

Auch das ist eines der Ergebnisse, das wir als Feedback erhalten.

 

Foto: ©ColorCircus
Foto: ©ColorCircus

Vielen Dank für diese spannenden Einblicke, liebe Frau Huber-Eustachi von ColorCircus! Ich freue mich schon sehr, das "Sophi-Farbsystem" bald wieder in der persönlichen Farbberatung im Rahmen der 3,5h-Farb-& Stilberatung OUTFIT-Formel mit meinen Kundinnen zu Einsatz zu bringen und das liegt nicht nur am Namen! :-)

 

Hast du als bereits erfahrene und praktizierende Farbberaterin Lust, durch das "Sophisticated Color and Image"-System ein bißchen frischem Wind in deine Farbberatung zu bringen! Dann  freue ich mich besonders, mein Wissen im Rahmen einer Fortbildung an dich  weiterzugeben. Nimm hier gern Kontakt zu mir auf.

  

Hier schreibt Sophie. Seit 2005 unterstütze ich ambitionierte Frauen, sich bei allem, was sie noch vorhaben, in Kleidung rundum wohl und echt zu fühlen. So machen sie ihre Lebenskompetenz, Empathie und Persönlichkeit zu ihrem persönlichen Markenzeichen!

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Kommentare: 1
  • #1

    Andrea Büge (Donnerstag, 19 November 2020 22:49)

    Hallo Sophie,

    Letztes Jahr im Sommer war ich bei dir zur Farb- und Stilberatung. Nun habe ich gesehen, dass du dich weiter gebildet hast. Ich hoffe du kannst dich noch an mich erinnern. Meinst du es könnte für mich interessant sein, aus den 26 Farbtypen aus zu wählen?
    Selber kann ich noch nicht erkennen, welche Farbe mir gut steht, manchmal erkenne ich was mich blass macht.

    Liebe Grüße

    Andrea Büge